IVF Hormonbehandlung, Wunschkind Klinik Dr. Brunbauer, 1010 Wien
Wunschkind - Klinik Dr. Brunbauer: Hormonbehandlung
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HORMONBEHANDLUNG

Hormonelle Störungen sind häufig der Grund, warum der Kinderwunsch über längere Zeit nicht auf natürlichem Weg in Erfüllung geht. Bei 30 bis 40 Prozent aller Frauen ist der unerfüllte Kinderwunsch auf eine Hormonstörung zurück zu führen. Aber auch bei Männern kommen Hormonstörungen vor.

Mit unseren Hormonbehandlungen helfen wir Ihnen, Ihre Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Manche Patientinnen werden bereits nach der Hormonbehandlung auf natürlichem Weg schwanger. Für andere schaffen Hormontherapien die Basis für eine erfolgreiche künstliche Befruchtung oder für eine Insemination.

Wichtige Hormone bei Kinderwunsch

Die für den Kinderwunsch wichtigen Geschlechtshormone haben diese Aufgaben:

  • Clomifen, FSH (follikelstimulierendes Hormon) und HMG (humanes Menopausen-Gonadotropin) regen die Eierstöcke an und lassen die Eibläschen (Follikel) der Frau reifen.
  • Östrogen wird vom reifenden Eibläschen gebildet und sorgt für einen guten Aufbau der Gebärmutter-Schleimhaut.
  • Progesteron (Gelbkörperhormon) sorgt dafür, dass die Gebärmutter sich auf die Einnistung des befruchteten Eis vorbereitet.
  • HCG (humanes Chorion-Gonadotropin) löst den Eisprung aus.

Sie sind dafür verantwortlich, dass sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnisten kann.

Ist der Hormonhaushalt gestört, funktioniert dieser Ablauf nicht mehr reibungslos. Viele Frauen wissen gar nicht, dass eine Störung vorliegt. Sie haben einen normalen Monatszyklus und erfahren erst durch die entsprechenden Untersuchungen, dass sie aufgrund einer Hormonstörung nicht schwanger werden.

Typische Hormonstörungen bei unerfülltem Kinderwunsch

Die drei häufigsten Hormonstörungen, die beim Ausbleiben einer Schwangerschaft vorkommen, sind:

  1. PCO-Syndrom (polyzistisches Ovarialsyndrom, auch bekannt als Stein-Leventhal-Syndrom). Bei betroffenen Frauen finden sich viele Eibläschen in den Eierstöcken. Aber es kommt gar nicht oder nur selten zum Eisprung.
  2. Endometriose. Sie kommt überwiegend bei Frauen zwischen 30 und 40 Jahren vor. Dabei wuchert das Gewebe der Gebärmutterschleimhaut. Es handelt sich um eine gutartige Wucherung, die aber schmerzhaft ist. Das überschüssige Gewebe führt zu einem Verschluss der Eileiter oder stört die Eireifung. Oft ist dadurch die Beweglichkeit des Eileiters beeinträchtigt, sodass die Eizelle nicht richtig transportiert werden kann.
  3. Gelbkörperschwäche. Das Gelbkörperhormon bereitet die Gebärmutter auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor. Zuwenig Gelbkörperhormon führt zu Problemen bei der Einnistung der Eizelle und manchmal auch zu Fehlgeburten.

Wir beginnen jede Behandlung mit einem ausführlichen Erstgespräch und einer umfassenden Untersuchung. Wenn Sie Befunde von Hormonuntersuchungen haben, bringen Sie diese bitte mit. Wir starten mit der Hormonbehandlung, indem wir zunächst Ihren Zyklus genau beobachten. Mittels Ultraschall und Blutuntersuchungen überprüfen wir an verschiedenen Tagen im Zyklus die Größe des heranreifenden Eibläschens sowie das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. So können wir feststellen, wo wir bei Ihnen mit der Hormonbehandlung am besten ansetzen können.

Je nach Ihrer Situation nutzen wir die Hormontherapie, um eines dieser Ziele zu erreichen:

  • Ihren Menstruationszyklus zu stabilisieren.
  • Die Reifung der Eizellen zu stimulieren.
  • Einen Eisprung auszulösen.

Die Hormonbehandlung erfolgt mit Tabletten oder mit Spritzen, die Sie sich selbst oder Ihr Partner Ihnen verabreichen können. Während der gesamten Behandlungszeit beobachten wir aufmerksam das Heranreifen der Eizelle. So können wir den Zeitpunkt des Eisprungs genau bestimmen.

Ungefähr jede dritte Frau wird nach einer Hormonbehandlung und in Kenntnis des günstigsten Zeitpunkts auf natürlichem Weg schwanger. Manchmal sind mehrere Behandlungen nötig, bis sich der Kinderwunsch erfüllt.

"Ich habe schon weit über 1000 Paaren geholfen. Auch für Sie finden wir einen guten Weg zu Ihrem Wunschkind."

Hormonbehandlungen bei Insemination und künstlicher Befruchtung

Frauen, die nach mehreren Hormonbehandlungen nicht auf natürlichem Weg schwanger werden, stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten offen.

Mit einer Insemination oder einer künstlichen Befruchtung erfüllen wir vielen Paaren den sehnlichen Wunsch nach einem Kind. Dabei erhöht eine gezielte Hormonbehandlung im Vorfeld unsere Erfolgschancen. Denn durch die hormonelle Stimulation entstehen mehrere befruchtbare Eizellen. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Befruchtung funktioniert, wenn bei einer Insemination Samenzellen in die Gebärmutter übertragen werden. Genauso verbessert es die Aussichten auf eine Schwangerschaft, wenn wir Ihnen für eine künstliche Befruchtung mehrere geeignete Eizellen entnehmen können. 

Wohldosiert und sorgfältig kontrolliert

Hormontherapien können unangenehme Nebenwirkungen haben. Bei manchen Patientinnen führt die Behandlung zu Hitzewallungen, Schwindelgefühlen oder Sehstörungen. In seltenen Fällen kommt es zu einer Überstimulation.

Damit Ihre Hormonbehandlung so sanft wie möglich verläuft, legen wir besonderen Wert darauf:

  • Durch die sorgfältige Diagnostik im Vorfeld können wir die Behandlung optimal auf Sie abstimmen.
  • Wir achten darauf, die Hormontherapie wohldosiert durchzuführen. Dabei handeln wir nach dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“.
  • Wir bemühen uns, die Belastungen für Sie weitestgehend in Grenzen zu halten.
  • Wir kontrollieren den Verlauf der Behandlung engmaschig. So können wir jederzeit reagieren, wenn Nebenwirkungen auftreten.
  • Wir sind für Sie da, wenn Sie unsicher sind und Fragen haben. Wir sind an Ihrer Seite, wenn Sie Unterstützung benötigen. 

Hormontherapie beim Mann

Hormonstörungen betreffen nicht nur Frauen. Auch bei Männern kann der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Vor allem das Sexualhormon Testosteron spielt eine wichtige Rolle bei der Spermienproduktion. Ein Mangel an Testosteron vermindert die Fruchtbarkeit und kann zu Erektions- oder Ejakulationsstörungen führen. Auch die Spermienqualität kann beeinträchtigt werden.

Hormonstörungen beim Mann können verschiedene Ursachen haben. Häufiger Stress, Alkohol und Rauchen können genauso verantwortlich für die verminderte Fruchtbarkeit sein wie Entzündungen oder Verletzungen. Wichtig ist, abzuklären, weshalb der Hormonhaushalt aus den Fugen geraten ist. Eine Hormontherapie kann Abhilfe schaffen und wesentlich zum Gelingen des Kinderwunsches beitragen.

Je nach individueller Situation wird die passende Therapie durchgeführt:

  • Kapseln, die täglich eingenommen werden
  • Injektionen
  • Gabe von anderen Hormonen, die die Samenproduktion anregen

"Für jede Patientin wählen wir die für sie sanfteste Behandlungsmöglichkeit. Sie sollen sich körperlich und seelisch bei uns gut betreut fühlen."

Gut behandelt, gut begleitet

Wir wissen, welchen emotionalen Belastungen ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch ausgesetzt ist. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, uns nicht nur um Ihre körperliche Behandlung zu kümmern. Wir widmen uns Ihnen ganzheitlich als Person und als Paar. Daher berücksichtigen wir in unserer Beratung und Unterstützung auch Ihre persönliche Lebenssituation und Ihren Lebensstil. Wir unterstützen Sie in Ihrer Kinderwunschzeit mit viel Verständnis und geben Ihnen Rückhalt.

Bei uns können Sie darauf vertrauen:

  • Wir sind ein erfahrenes Team, das auf Sie als ganzheitliche Persönlichkeit individuell eingeht.
  • Uns ist wichtig, dass Sie sich wohl fühlen. Daher achten wir auf ein familiäres, freundliches Miteinander.
  • Wir setzen die modernste Technologie und neuesten medizinischen Erkenntnisse ein, um Ihren Kinderwunsch wahr werden zu lassen.
  • Unsere Experten unterstützen Ihre Behandlung mit psychologischer Beratung.
  • Zusätzlich helfen wir Ihnen mit unterstützenden Maßnahmen wie TCM, Akupunktur oder Ernährungsberatung.

Sie möchten kompetent und einfühlsam durch Ihre Kinderwunschzeit begleitet werden?
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HÄUFIGE FRAGEN ZU DIESEM THEMA

Die drei häufigsten Hormonstörungen, die beim Ausbleiben einer Schwangerschaft vorkommen, sind das PCO-Syndrom, Endometriose und die Gelbkörperschwäche.

Je nach Ihrer individuellen Situation verfolgen wir mit der Hormonbehandlung eines dieser drei Ziele:

  • Ihren Menstruationszyklus zu stabilisieren.
  • Die Reifung der Eizellen zu stimulieren.
  • Einen Eisprung auszulösen.

Die Hormonbehandlung erfolgt mit Tabletten oder mit Spritzen, die Sie sich selbst oder Ihr Partner Ihnen verabreichen können. Während der gesamten Behandlungszeit beobachten wir aufmerksam das Heranreifen der Eizelle. So können wir den Zeitpunkt des Eisprungs genau bestimmen.

Ungefähr jede dritte Frau wird nach einer Hormonbehandlung und in Kenntnis des günstigsten Zeitpunkts auf natürlichem Weg schwanger. Manchmal sind mehrere Behandlungen nötig, bis sich der Kinderwunsch erfüllt.

Hormontherapien können unangenehme Nebenwirkungen haben. Bei manchen Patientinnen führt die Behandlung zu Hitzewallungen, Schwindelgefühlen oder Sehstörungen. In seltenen Fällen kommt es zu einer Überstimulation.

Wir achten darauf, die Hormontherapie wohldosiert durchzuführen. Dabei handeln wir nach dem Motto „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“, damit sich die Belastungen für Sie weitestgehend in Grenzen halten.

Auch bei Männern kann der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten. Vor allem das Sexualhormon Testosteron spielt eine wichtige Rolle bei der Spermienproduktion.

Eine Hormontherapie kann Abhilfe schaffen und wesentlich zum Gelingen des Kinderwunsches beitragen.

Je nach individueller Situation führen wir die passende Therapie durch:

  • Kapseln, die täglich eingenommen werden
  • Injektionen
  • Gabe von anderen Hormonen, die die Samenproduktion anregen

Wir sind für Sie da!

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