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Schwanger mit 40, 42 oder 43: Deine Chancen und was wirklich hilft

Bearbeitet am 29. Juli 2026

 

Auf dieser Seite:

Ist ab 40 Jahren eine Schwangerschaft überhaupt noch möglich? Wie stehen meine Chancen? Was kann ich tun, um meine Chancen zu optimieren?

Mit zunehmendem Alter sinkt der Anteil chromosomal gesunder Eizellen deutlich. Untersuchungen an befruchteten Embryonen zeigen die Größenordnung: Bist du unter 35, ist noch etwa jeder zweite Embryo (rund 50–60 %) chromosomal unauffällig. Mit 40 ist es nur noch etwa jeder dritte (rund 35 %), mit 42 etwa jeder vierte (rund 27 %) (Franasiak et al., Fertility and Sterility, 2014). Ab Mitte 40 ist nur noch ein kleiner Teil der Eizellen entwicklungsfähig.

Hast du ab 40 Kinderwunsch, zählt daher jeder Zyklus – und dein Lebensstil wird zum Hebel, den du selbst in der Hand hast. Die Kinderwunschklinik Wien kann hierbei ein wichtiger Begleiter sein.

Alles auf dieser Seite stützt sich auf aktuelle Studien und Leitlinien internationaler Fachgesellschaften — mit ehrlichen Zahlen statt runder Werbeversprechen: die Franasiak-Studie zur Embryoqualität (2014), die norwegische Magnus-Registerstudie zum Fehlgeburtsrisiko mit 421.201 Schwangerschaften (BMJ 2019), die Londero-Studie zu Schwangerschaftsrisiken (2019) sowie aktuelle ASRM- und USPSTF-Leitlinien.

Die vollständige Quellenliste mit Einordnung findest du weiter unten im Abschnitt „Wissenschaftliche Quellen & was sie für dich bedeuten“.

Schwanger ab 40: Chancen

  • Schwanger mit 40
    Rund jeder dritte Embryo ist mit 40 noch chromosomal gesund – doch in einem natürlichen Zyklus reift meist nur eine Eizelle heran. Es kann daher mehrere Zyklen dauern, bis eine entwicklungsfähige Eizelle befruchtet wird (Franasiak et al., 2014).
  • Schwanger mit 50
    Mit 50 Jahren ist es hoch unwahrscheinlich noch eine Schwangerschaft mit eigenen Eizellen erzielen zu können.
  • Und über 45 hinaus?
    Mit eigenen Eizellen schwanger zu werden ist bis zum 45. Lebensjahr möglich – besonders, wenn du zuvor noch kein eigenes Kind bekommen hast. Hast du bereits ein oder mehrere Kinder, ist eine Schwangerschaft auch nach 45 noch möglich: Dr. Brunbauer hat in seiner Praxis bereits Schwangerschaften bis 47 und 48 Jahre erlebt. Das ist die Ausnahme, kein Durchschnittswert – aber sie zeigt, dass starre Altersgrenzen mit Vorsicht zu lesen sind. Ist auch dieses Alter überschritten, bleibt die Eizellenspende als Option.
Arztzitat - Dr. Mathias Brunbauer

Dr. Mathias Brunbauer

Ärztlicher Leiter | FA für Gynäkologie und Geburtshilfe | IVF-Spezialist

„Auch im Alter von über 40 ist eine Schwangerschaft möglich. Wir beraten und behandeln Sie gerne.“

Wie lange dauert es mit 40 Schwanger zu werden?

In jedem natürlichen Zyklus reift meist nur eine Eizelle heran. Geht man davon aus, dass bei einer 40-jährigen Frau statistisch nur noch rund jeder dritte Embryo chromosomal gesund ist, kann es entsprechend lange dauern, bis eine Schwangerschaft entsteht. Versucht man also schwanger zu werden, sollte entsprechend früher, etwa nach 6 Monaten, eine Abklärung bei Mann und Frau gemacht werden, um gegebenenfalls keine wertvolle Zeit zu verschwenden!

Schwanger werden mit 40: Tipps

  • Frühzeitige Abklärung
    Fachgesellschaften wie die ASRM (American Society for Reproductive Medicine) empfehlen eine Kinderwunsch-Abklärung bereits ab 35 nach 6 Monaten erfolgloser Versuche – ab 40 gilt das erst recht. Die übliche „ein Jahr abwarten“-Regel ist für jüngere Frauen gedacht, nicht für dich.
  • AMH-Wert als erster Schritt
    Statt zu raten, kannst du testen: Eine Blutabnahme misst deinen AMH-Wert (Anti-Müller-Hormon) und gibt Auskunft über deine Eizellreserve – ein guter erster Schritt vor jeder weiteren Entscheidung. Mehr dazu in der Diagnostik oder direkt im Erstgespräch.

  • Gesunder Lebensstil
    Für die Gesundheit deiner Eizellen, deiner Gebärmutter und deines gesamten Körpers zählen ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung. Rauchen verschlechtert die Fruchtbarkeit nachweislich: Raucherinnen brauchen im Schnitt fast doppelt so viele IVF-Versuche bis zur Schwangerschaft wie Nichtraucherinnen – und auch die Spermienqualität leidet dosisabhängig (ASRM Committee Opinion, 2018/2024). Das gilt also für euch beide.
  • Nahrungsergänzungsmittel
    Nimm täglich 400–800 Mikrogramm Folsäure, am besten schon bevor du schwanger bist — das senkt laut USPSTF (2023) das Risiko für Neuralrohrdefekte um bis zu 80 %. Omega-3-Fettsäuren können sich zusätzlich positiv auf die Eizellqualität auswirken, die Studienlage dazu ist aber noch dünn. Auch DHEA wirkt in manchen Fällen unterstützend — sprich das unbedingt mit deinem Arzt ab, bevor du es nimmst.

Schwanger mit 40: Risiken

Je älter du bist, desto höher ist das Risiko für Komplikationen. Das Fehlgeburtsrisiko steigt ab 40 deutlich an: Eine große norwegische Registerstudie mit über 420.000 Schwangerschaften zeigt, dass zwischen 40 und 44 Jahren rund ein Drittel aller Schwangerschaften (etwa 33 %) als Fehlgeburt endet, ab 45 Jahren bereits über die Hälfte (rund 53 %) — zum Vergleich: Zwischen 25 und 29 Jahren liegt das Risiko bei rund 10 % (Magnus et al., BMJ 2019).

Auch andere Risiken steigen mit dem Alter (Londero et al., BMC Pregnancy and Childbirth, 2019):

  • Bluthochdruck / Präeklampsie: etwa 2,4-mal häufiger ab 40
  • Schwangerschaftsdiabetes: rund 1,7-mal häufiger ab 40
  • Frühgeburt und angeborene Fehlbildungen: ebenfalls erhöhtes Risiko
Arztzitat - Dr. Mathias Brunbauer

Dr. Mathias Brunbauer

Ärztlicher Leiter | FA für Gynäkologie und Geburtshilfe | IVF-Spezialist

„Wir haben bereits viele Frauen mit 40 erfolgreich auf dem Weg zur Schwangerschaft begleitet.“

Chancen und Risiken auf einen Blick: 40, 42 und 45 Jahre

Alter Fehlgeburtsrisiko* Lebendgeburtsrate / IVF-Embryotransfer** Trisomie-21-Risiko***
40 Jahre rund 33 % rund 17 % rund 1:100
42 Jahre rund 33 % (gleicher Cluster wie 40) rund 8 % zwischen 1:100 und 1:37
45 Jahre rund 53 % nahe 0 % höher als 1:37 (Wert für 44 J.: 1:37)

* Magnus et al., BMJ 2019 — nur Alters-Cluster 40–44 / ≥45 verfügbar, keine Einzeljahres-Daten. ** Deutsches IVF-Register (DIR), Jahrbuch 2022. *** Swissmom / Mutterpass-Daten.

Schwanger mit 40:

  • Erstes Kind mit 40
    Planst du dein erstes Kind mit über 40, raten wir aus den oben genannten Gründen zu einer frühzeitigen Abklärung. Eine Schwangerschaft in diesem Alter gilt als Risikoschwangerschaft und sollte engmaschiger betreut werden.
  • Zweites Kind mit 40
    Hast du bereits ein Kind, bleibt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft trotzdem altersabhängig — das Risiko für Komplikationen, vor allem für eine Präeklampsie, ist aber geringer. Auch hier kann sich eine frühzeitige Abklärung lohnen.

Welche Untersuchungen bei einer Schwangerschaft ab 40?

Nimm alle Untersuchungen wahr, die der Mutter-Kind-Pass empfiehlt. Bist du über 40, ist eine Pränataldiagnostik besonders sinnvoll, um Fehlbildungen und Schwangerschaftsrisiken frühzeitig zu erkennen.

Kosten & IVF-Fonds ab 40

Ein Punkt, der beim Planen leicht untergeht: Der österreichische IVF-Fonds übernimmt bis zu 70 % der Behandlungskosten — aber nur, wenn du zu Behandlungsbeginn das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet hast. Wird die Altersgrenze erst während einer laufenden Behandlung überschritten, trägt der Fonds die Kosten der bereits begonnenen Behandlung weiter, sofern die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Das heißt konkret: Je näher du an 40 dran bist, desto mehr entscheidet der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns über mehrere Tausend Euro. Ein Grund mehr, die Abklärung nicht aufzuschieben.

Auch der Mann zählt

Kinderwunsch ab 40 ist nicht nur Frauensache: Spermienqualität und väterliches Alter beeinflussen Fehlgeburtsrisiko und Befruchtungserfolg mit. Ein Spermiogramm gehört deshalb genauso zur Abklärung wie der AMH-Wert — für euch beide gleichermaßen wichtig. Zwei Faktoren zählen besonders:

  • Rauchen: verschlechtert die Spermienqualität dosisabhängig — das gilt für ihn genauso wie für dich (siehe oben).
  • Väterliches Alter: Mit steigendem Alter des Mannes nimmt die Wahrscheinlichkeit für Spermien-DNA-Schäden zu, was das Fehlgeburtsrisiko mit erhöhen kann.

Ein Fertilitäts-Check beim Mann gehört deshalb genauso zur Erstabklärung wie der AMH-Wert bei dir — am besten macht ihr das gemeinsam.

Behandlungsmöglichkeiten bei einem Kinderwunsch ab 40

  • Hormonbehandlung
    Bei einem regelmäßigen Zyklus mit Eisprung bietet eine hormonelle Stimulation keine Vorteile, da sie die Schwangerschaftsrate nicht erhöht. Liegt kein Eisprung vor, kann eine Stimulation helfen. Allerdings liegt in einem natürlichen Zyklus die Schwangerschaftsrate ab 40 nie über 5 %.
  • Insemination
    Eine Insemination kann einen Vorteil bringen, wenn das Spermiogramm leicht eingeschränkt ist. Bei einem normalen Spermiogramm gibt es keinen Vorteil gegenüber Geschlechtsverkehr. Hier liegt die Schwangerschaftsrate auch nie über 5%.
  • IVF
    Bei einer IVF wird mit mehreren Eizellen gearbeitet, dadurch lässt sich die Chance pro Behandlung spürbar verbessern. Die realen Erfolgsraten bleiben aber altersabhängig: Die Lebendgeburtsrate pro Embryotransfer liegt mit 40 Jahren bei etwa 15–20 %, mit 42 bei rund 8 % und ab 45 nahe null (Deutsches IVF-Register, Jahrbuch 2022). Ein zentraler Vorteil der IVF: Sie kann die Zeit bis zur Schwangerschaft deutlich verkürzen.
  • Genetische Abklärung
    Durch eine Untersuchung der Eizellen (Polkörperdiagnostik) oder der Embryonen (Trophektodermbiopsie) können genetisch veränderte Eizellen und Embryonen erkannt und vom Einsetzen ausgeschlossen werden. Ob eine genetische Untersuchung für dich von Vorteil wäre, entscheidet dein betreuender Arzt gemeinsam mit dir — sprich es aktiv an!
  • Eizellenspende
    Ab etwa 43–45 Jahren sinkt die Chance mit eigenen Eizellen so stark, dass eine Eizellspende oft die realistischere Option mit relevanter Erfolgsrate ist. Das ist keine Notlösung, sondern für viele Paare in diesem Alter der Weg, der tatsächlich zum Kind führt. In Österreich ist die Eizellspende seit 2015 gesetzlich erlaubt. Als Empfängerin darfst du zu Behandlungsbeginn nicht älter als 45 Jahre sein, die Spenderin höchstens 30 — pro Behandlungszyklus liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit bei rund 65 %, da die Eizellen einer jungen, gesunden Spenderin stammen.

Es darf sich schwer anfühlen

Zahlen und Fristen erzeugen Druck — das ist normal, wenn du das Gefühl hast, gegen die Zeit zu laufen. Manche Paare plagen zusätzlich Schuldgefühle: „Hätten wir nur früher angefangen.“ Das bringt dich nicht weiter — Biologie ist keine persönliche Verfehlung. Was hilft, ist ein klarer nächster Schritt statt endlosem Abwägen, und die Gewissheit, dass du diesen Weg nicht allein gehen musst. In der Wunschkind Klinik kannst du bei Bedarf jederzeit psychologische Begleitung in Anspruch nehmen — ein freiwilliges Zusatzangebot der Klinik, kein Muss.

Arztzitat - Dr. Mathias Brunbauer

Dr. Mathias Brunbauer

Ärztlicher Leiter | FA für Gynäkologie und Geburtshilfe | IVF-Spezialist

Paare mit Kinderwunsch sollten sich nicht zu schnell entmutigen lassen.

Fazit

Schwanger werden mit 40, 42 oder 43 ist kein Rennen gegen unmögliche Zahlen — aber jeder Monat zählt mehr als noch mit 25. Der ehrlichste erste Schritt ist eine Standortbestimmung: AMH-Wert bei dir, Spermiogramm bei ihm, und ein Gespräch darüber, welcher Weg zu euch passt — natürlich, mit Unterstützung oder mit Eizellspende. Wart nicht auf den perfekten Moment. Den gibt es mit 40 nicht mehr, dafür einen klaren nächsten Schritt.

 

Wissenschaftliche Quellen & was sie für dich bedeuten

Thema Quelle Kernbefund Was das für dich bedeutet  
Eizell-/Embryoqualität Franasiak et al. (2014), Fertility and Sterility — über 15.000 Embryonen. Über 40 sind rund 58 % der Embryonen chromosomal auffällig, mit 43 Jahren etwa 85 %. Kein persönliches Versagen — Biologie. Zählt jeder Zyklus: früh AMH-Wert/Eizellreserve klären.  
Fehlgeburtsrisiko Magnus et al. (2019), BMJ — 421.201 Schwangerschaften (Norwegen). 25–29 J. rund 10 %, 40–44 J. rund 33 %, ab 45 J. rund 53 %. Zwei von drei Schwangerschaften 40–44 werden ausgetragen. Engmaschige Betreuung, v. a. im 1. Trimester.  
Schwangerschaftsrisiken Londero et al. (2019), BMC Pregnancy and Childbirth. Ab 40 unabhängiger Risikofaktor: Frühgeburt (+36 %), Präeklampsie (×2,4), Gestationsdiabetes (×1,7). Früh erkennbar, bevor es gefährlich wird. Alle Mutter-Kind-Pass-Termine + Pränataldiagnostik wahrnehmen.  
Folsäure USPSTF (2023), JAMA; ACOG Prepregnancy Counseling. 400–800 µg täglich, ab mind. 1 Monat vor Empfängnis — senkt Neuralrohrdefekt-Risiko um bis zu 80 %. Bestbelegte, einfachste Maßnahme dieser Seite. Heute starten, nicht erst beim positiven Test.  
Rauchen ASRM (2018/2024), Committee Opinion. Raucherinnen brauchen fast doppelt so viele IVF-Versuche; Spermienqualität sinkt dosisabhängig. Rauchstopp bei beiden Partnern — idealerweise Monate vorher, da Spermien sich alle 3 Monate neu bilden.  
Frühzeitige Abklärung ASRM (2022), Committee Opinion. Abklärung bereits ab 35 nach 6 Monaten empfohlen. Fruchtbarkeit mit 40 gegenüber späten 20ern etwa halbiert. Die „ein Jahr abwarten“-Regel gilt für Jüngere. Ab 35/40 kostet Abwarten real Chancen.  
IVF-Erfolgsraten Reljic & Lovrec (2019); Deutsches IVF-Register, Jahrbuch 2022. Lebendgeburtsrate/Embryotransfer: 40 J. ca. 15–20 %, 42 J. ca. 8 %, ab 45 J. nahe null. IVF verbessert die Chance, hebt das Alter aber nicht auf. Je früher begonnen, desto höher die Erfolgschance.  

*Stand der Quellen: Juni 2026. Diese Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung. Ob und welche Untersuchungen oder Behandlungen für dich infrage kommen, entscheidet dein betreuender Arzt gemeinsam mit dir.

Über den Autor

Dr. Mathias Brunbauer

Ärztlicher Leiter | Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe | IVF-Spezialist

Dr. Mathias Brunbauer hat bereits mehreren 1.000 Paaren bei ihrem Kinderwunsch geholfen. Bevor er ab 2018 als ärztlicher Leiter die Wunschkind Klinik mit aufgebaut hat, war er sechs Jahre ärztlicher Leiter der KinderWunschKlinik Dr. Loimer in Wien sowie drei Jahre Oberarzt am Universitätsklinikum St. Pölten (Kinderwunschzentrum).

Der gebürtige Wiener hat in Graz, Wien und Barcelona Humanmedizin studiert und ist selbst dreifacher Vater. Er ist Facharzt für Allgemeinmedizin sowie für Gynäkologie und Geburtshilfe und hält die Ärztekammerdiplome für psychosoziale und psychosomatische Medizin. Er hält regelmäßig Vorträge bei Jahrestagungen der IVF-Fachgesellschaften und nimmt jährlich an mehreren Fachkongressen teil.

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Wir haben für Sie die häufigsten Fragen zusammengestellt. Weitere Themen finden Sie in unseren gesammelten FAQs. Falls Sie weitere Fragen haben, sind wir gerne telefonisch (Tel.: +43 (0)1 402 53 41) für Sie da!

Prinzipiell besteht auch in diesem Alter die Chance auf eine Schwangerschaft. Beeinflusst wird die Wahrscheinlichkeit neben dem Alter von weiteren Faktoren wie der medizinischen Vorgeschichte und Ihrem Lebensstil.

Jede Frau kommt mit einer fixen Anzahl an Eizellen auf die Welt. Die Anzahlnimmt mit zunehmendem Alter ab, die Eizellenreserve wird kleiner. Zudem verringert sich die Qualität der Eizellen, je älter die Frau wird. Dazu kommt, dass mit steigendem Alter weitere Risikofaktoren die Fruchtbarkeit beeinträchtigen können: Krankheiten, Stress, Über- oder Untergewicht, seelische Belastungen, übermäßiger Sport oder Alkohol- bzw. Nikotingenuss sowie vitaminarmen Ernährung. Dennoch haben Frauen über 40 Chancen, schwanger zu werden.

Es gilt: Je jünger, desto besser. Bei einer 20-jährigen Frau liegt die Chance auf eine Schwangerschaft innerhalb eines Jahres bei 86 %, bei einer 40-Jährigen bei 36 %.

Kommen Sie zu uns in die WUNSCHKIND Klinik. Wir untersuchen Sie umfassend und stellen fest, wie es um Ihre Fruchtbarkeit bestellt ist, welche Ursachen eine ungewollte Kinderlosigkeit hat und informieren Sie ausführlich über Behandlungsmöglichkeiten. Unser Ziel ist, Sie rund-um auf dem Weg zu Ihrem Wunschbaby zu begleiten.

Ja, eine Schwangerschaft in diesem Alter wird als Risikoschwangerschaft eingestuft. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Sie verstärkt mit Komplikationen rechnen müssen. Ihre Schwangerschaft wird stärker überwacht, sodass sich Ihrem Baby möglichst nichts in den Weg stellt.

Das ist von Frau zu Frau verschieden. Generell nimmt die Fruchtbarkeit in diesem Alter ab. Wenn Sie ein halbes Jahr lang regelmäßig ungeschützten Geschlechtsverkehr haben und sich keine Schwangerschaft einstellt, klären Sie die Ursachen ab und fragen Sie nach für Sie geeigneten Behandlungsmöglichkeiten. Kommen Sie zu uns – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wenn es auf natürlichem Weg nicht funktioniert, gilt es zunächst, die Ursache dafür zu finden. Je nach Ihrer persönlichen Situation können wir dann bei Ihnen eine Hormonbehandlung, eine Insemination oder eine künstliche Befruchtung mit eigenen oder gespendeten Eizellen durchführen.

Ab etwa 43–45 Jahren sinkt die Chance mit den eigenen Eizellen stark. Eine Option ist dann die Eizellenspende, die in Österreich seit 2015 erlaubt ist. Wir besprechen mit dir offen, ob und wann das für euch der richtige Weg sein könnte.

Nein — die Altersgrenze des österreichischen IVF-Fonds liegt beim vollendeten 40. Lebensjahr zu Behandlungsbeginn. Startest du davor, läuft die Kostenübernahme (bis zu 70 %) auch weiter, wenn du währenddessen 40 wirst. Der Zeitpunkt des Behandlungsbeginns ist hier also finanziell entscheidend.

Mit eigenen Eizellen ist eine Schwangerschaft bis etwa 45 realistisch, in Einzelfällen (v. a. nach bereits erfolgter Geburt) auch bis 47 oder 48. Diese Fälle sind Ausnahmen, keine Regel. Ist auch das ausgeschöpft, bleibt die Eizellenspende bis 45 (als Empfängerin) eine Option mit rund 65 % Erfolgswahrscheinlichkeit pro Zyklus.

Wir sind für Sie da.

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