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Bei einer Insemination werden aufbereitete Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs direkt in die Gebärmutter eingebracht. Die Befruchtung passiert natürlich im Körper der Frau. Sie ist sanfter und weniger invasiv als eine IVF und eignet sich besonders bei leichten Fertilitätsstörungen.

Erstgespräch und Diagnostik, optionale Hormonstimulation, Follikel-Monitoring per Ultraschall, Spermienaufbereitung im Labor und die eigentliche Übertragung mit einem Katheter. Der gesamte Zyklus dauert etwa drei Wochen, die Insemination selbst nur wenige Minuten – ambulant, ohne Narkose.

Eine Insemination kostet pro Zyklus zwischen 600 und 900 €, abhängig von Hormonstimulation und Diagnostik. Das Erstgespräch kostet 150 € und dauert eine Stunde. Bei Erfüllung der IVF-Fonds-Kriterien werden Teile der Behandlung übernommen – einschließlich Hormonbehandlung.

Bei der Insemination werden Spermien in die Gebärmutter eingebracht – die Befruchtung erfolgt natürlich. Bei der IVF wird die Eizelle im Labor befruchtet und als Embryo zurückgesetzt. Insemination ist sanfter, günstiger, aber weniger erfolgreich pro Zyklus.

Nein. Die meisten Frauen empfinden den Eingriff als unangenehm, aber nicht schmerzhaft – ähnlich einer gynäkologischen Routineuntersuchung. Manche spüren ein leichtes Ziehen, wenn der Katheter eingeführt wird. Nach 10 Minuten ist alles vorbei. Sie können danach normal arbeiten gehen.

Das hängt von Ihrer Situation ab. Pro Zyklus liegt die Schwangerschaftsrate zwischen 12 und 20%. Nach einem Jahr und mehreren Versuchen werden etwa 80% der Paare schwanger. Bei jedem fünften Paar führt die Insemination nicht zum Erfolg.

Nach drei bis vier erfolglosen Inseminationen empfehlen wir den Umstieg auf IVF. Statistisch hat ein Paar nach vier erfolglosen Versuchen bessere Chancen mit einer künstlichen Befruchtung als mit weiteren Inseminationen. Wir sagen Ihnen offen, wann der Wechsel sinnvoll ist.

Ja. Lesbische Paare können in Österreich eine heterologe Insemination mit Spendersamen durchführen. Voraussetzung ist ein Notariatsakt, in dem beide Partnerinnen zustimmen. Nach der Geburt gelten beide rechtlich als Eltern. Die Erfolgschancen sind oft sogar leicht höher.