PCOS & Schwangerschaft, Wunschkind Klinik, 1010 Wien

Sie wünschen sich ein Kind, aber Ihr Hormonhaushalt ist gestört? Leiden Sie am PCO-Syndrom (Polyzystisches Ovarialsyndrom) und werden deswegen nicht schwanger? Aufgrund Ihres gestörten Monatszyklus, der starken Menstruationsbeschwerden, der intensiven Körperbehaarung und Ihrer fettigen Haut vermuten Sie ein PCO-Syndrom? Sie suchen nach einem Weg, dennoch ein Kind zu bekommen?

Dr. Brunbauer, ihr pcos-experte in wien

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin – wir klären dann genau im Detail ab, woran es liegt, dass Sie nicht schwanger werden. Wir beraten Sie umfassend zum PCO-Syndrom (PCOS), zeigen Ihnen Therapiemöglichkeiten auf und eröffnen Ihnen Ihren individuellen Weg zum Wunschkind.

Ihr Kinderwunsch ist unser Antrieb:

  • Damit wir Sie optimal beraten und behandeln können, nehmen wir uns zuerst einmal Zeit, Sie und Ihren Partner, Ihre Partnerin kennenzulernen.
  • Die diagnostische Abklärung Ihrer Situation erfolgt nach modernsten, internationalen Standards.
  • Auf Basis der Diagnoseergebnisse erarbeiten wir das für Sie ideale Behandlungskonzept und sprechen es im Detail mit Ihnen durch.
  • Gemeinsam besprechen wir die einzelnen Therapieschritte, erwägen zusätzliche Maßnahmen und beantworten Ihre Fragen.
  • Sie als Mensch in Ihrer Gesamtheit stehen bei uns im Mittelpunkt. Uns ist wichtig, dass Sie sich wohl und auf Ihrem Weg zum Wunschkind gut begleitet fühlen. Neuestes medizinisches Know-how und modernstes Equipment sind dabei genauso selbstverständlich, wie das Angebot von unterstützenden Maßnahmen, wie psychologische Begleitung, TCM- oder Akupunkturbehandlungen.

Gute Erfolgschancen

Die Chance, schwanger zu werden, ist bei einer Frau mit PCO-Syndrom auf längere Zeit gesehen, nur unwesentlich kleiner, als bei einer nicht betroffenen Frau. Allerdings ist der Weg zum Wunschkind zumeist aufwändiger, da der Schwangerschaft in der Regel eine Behandlung der Krankheit vorausgeht oder sie durch eine künstliche Befruchtung herbeigeführt wird. Dennoch gilt: PCOS-Patientinnen haben gute Chancen, nach einer Kinderwunschbehandlung schwanger zu werden.

Wie äußert sich PCO-Syndrom?

5 bis 10% aller Frauen im gebärfähigen Alter leiden an PCO-Syndrom. Die genauen Ursachen dieser Erkrankung sind unbekannt. Bei den betroffenen Frauen kommt es zu einer Überproduktion von Androgenen, männlichen Sexualhormonen, die den weiblichen Zyklus stört und eine Reihe von Beschwerden hervorruft.

Die klassischen Symptome eines PCO- bzw. Stein-Leventhal-Syndroms sind:

  • Unregelmäßiger Monatszyklus
  • Starke Menstruationsbeschwerden
  • Dichter Haarwuchs, auch im Gesicht
  • Hautprobleme: fettige Haut, Akne
  • Haarausfall
  • Gewichtsprobleme, Heißhungerattacken
  • Schlafstörungen
  • Verminderte Lebensqualität und hohe psychische Belastungdurch die Symptome der Krankheit

Da etliche dieser Beschwerden aber auch für andere Erkrankungen typisch sind, ist eine genaue medizinische Abklärung wichtig. Vor allem bei Kinderwunsch ist die durch die Krankheit hervorgerufene Beeinträchtigung des Hormonhaushalts problematisch.

3-Punkte-Diagnose

Anhand von drei Punkten stellen wir fest, ob bei Ihnen ein PCO-Syndrom vorliegt:

  1. Bei einer Ultraschalluntersuchung kontrollieren wir, ob polyzystrische Ovarien oder andere Auffälligkeiten, z. B. vergrößerte Eierstöcke, sichtbar sind.
  2. Mit einer Blutuntersuchung klären wir Ihren Hormonhaushalt und das Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Hormonen ab.
  3. Wir stellen fest, ob bei Ihnen der Eisprung ausbleibt und dadurch auch die Regelblutung.

Wenn zwei dieser drei Punkte erfüllt sind, leiden Sie am PCO-Syndrom. Dieses wirkt sich zumeist auch auf den Stoffwechsel der Betroffenen aus. Oft entwickelt sich eine Insulinresistenz. Zudem bildet sich rund um den Eierstock eine Porzellanschicht. Selbst, wenn ein dominantes Eibläschen ausgebildet wird, wird es durch diese isolierende Schicht am Platzen gehindert. Ei- und Samenzelle können nicht zueinanderfinden – eine natürliche Schwangerschaft ist dann nicht mehr möglich.

Trotz PCO-Syndrom schwanger werden

Heilbar ist das PCO-Syndrom nicht, aber mit einer gezielten Therapie können die Beschwerden gelindert und Folgeerscheinungen wie Diabetes verhindert werden. Speziell für Frauen mit Kinderwunsch ist die Behandlung der Erkrankung wichtig, da eine Schwangerschaft auf natürlichem Weg in der Regel nicht funktioniert. Die gute Nachricht ist: Durch eine individuelle Therapie geht der Wunsch nach einem Kind bei den meisten Frauen mit PCO-Syndrom in Erfüllung.

Therapiemöglichkeiten

Je nach Ihrer persönlichen Situation eröffnen sich Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Behandlung:

  • Nahrungsergänzungsmittel, die den Eisprung fördern.
  • Medikamentöse Unterstützung, z. B. Clomophen, für den Eisprung.
  • Chirurgische Behandlung (Ovarian Drilling). Dabei werden im Zuge einer Bauchspiegelung Stiche um den Eierstock gemacht, um die Porzellanschicht zu durchbrechen. So werden die Anzahl der überzähligen Eizellen reduziert und der Eisprung gefördert.
  • Künstliche Befruchtung. Wenn die anderen Therapiemöglichkeiten nicht zum Erfolg führen, kann Ihr Kinderwunsch auf diese Art erfüllt werden. Dabei erfolgt die Befruchtung nicht im Körper, sondern bei uns im Labor. Wir bieten Ihnen diese Arten der künstlichen Befruchtung: In-Vitro-Fertilisation (IVF), Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) und P-ICSI (Physiologische ICSI).

Wichtig für Frauen mit PCO-Syndrom ist eine gute medizinische Begleitung der Therapie und der Kinderwunschbehandlung. Wenden Sie sich an uns, wenn Sie am PCO-Syndrom leiden. Wir setzen alles daran, auch Ihnen eine Schwangerschaft zu ermöglichen.

Die Schwangerschaft gut im Blick behalten

Dass Frauen die Entwicklung Ihrer Schwangerschaft gut im Blick behalten sollten, gilt besonders für PCO-Patientinnen. Sie sind häufiger von Komplikationen wie Fehlgeburten, Schwangerschaftsdiabetes oder Eklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) betroffen. Mit umsichtiger ärztlicher Unterstützung lassen sich die Risikofaktoren aber im Griff behalten, sodass für viele betroffene Frauen eine unkomplizierte Schwangerschaft möglich ist.

Wir wissen, wie belastend das PCO-Syndrom sein kann, speziell dann, wenn man sich ein Kind wünscht. Gerne nutzen wir diese Erfahrung mit PCO-Patientinnen, um auch Sie in Ihrer Kinderwunschzeit optimal zu begleiten und zu behandeln.

Kommen Sie zu einer unserer kostenlosen Informationsabende oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch und verschaffen Sie sich einen Eindruck von uns und unserer Klinik. Sie sind jederzeit herzlich willkommen!

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS ON THIS TOPIC

Definitiv feststellen kann das nur ein Arzt. Dafür sind verschiedene Untersuchungen notwendig, wie etwa die Erhebung Ihres Hormonstatus und ein vaginaler Ultraschall.  Wenn Sie die typischen Symptome eines PCO-Syndroms an sich bemerken, gehen Sie zur Diagnose zu einem Arzt Ihres Vertrauens oder kommen Sie direkt zu uns. Das PCO-Syndrom erzeugt Beschwerden, die auch für andere Krankheiten typisch sind. Um sicher zu gehen, ist eine ärztliche Abklärung unerlässlich.

Frauen, die unter PCOS leiden, klagen zumeist über einen unregelmäßigen Monatszyklus, starke Menstruationsbeschwerden, intensive Körperbehaarung auch im Gesicht, Übergewicht, fettige Haut oder Akne sowie über Schlafstörungen. 

Die genaue Ursache ist bislang unbekannt. Die Therapie der Krankheit zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und Folgeerscheinungen wie Diabetes einzudämmen.

Die Krankheit wirkt sich häufig auf den Zuckerhaushalt des Körpers aus. Die Folge: Eine Insulinresistenz kann sich entwickeln. Daher ist es wichtig, rasch abzuklären, ob Ihre Beschwerden von einem PCO-Syndrom hervorgerufen werden und therapeutische Maßnahmen einzuleiten. 

Je nach individueller Situation stehen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Nahrungsergänzungsmittel, Medikamente oder ein operativer Eingriff. Besteht ein Kinderwunsch, kann dieser durch eine künstliche Befruchtung erfüllt werden, wenn die anderen Therapien nicht erfolgreich zu einer Schwangerschaft führen.

Ja, die Chancen stehen sogar gut. Wichtig ist, dass Sie eine umfassende ärztliche Begleitung in Anspruch nehmen, damit Ihre Therapie kontrolliert verläuft und alle Risikofaktoren möglichst minimiert werden. 

Schwangere PCO-Patientinnen sind häufiger von Komplikationen wie Fehlgeburten, Schwangerschaftsdiabetes oder Eklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) betroffen. Diese Risikofaktoren können Sie aber mit umsichtiger ärztlicher Unterstützung unter Kontrolle halten, sodass Sie möglichst komplikationsfrei zu Ihrem Wunschbaby kommen.

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